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Willkommen auf der Website vom Elternbeirat im Gymnasium Tutzing!
An dieser Stelle berichten wir euch aktuell und ausführlich über unsere Aktivitäten!

Der Elternbeirat im Gymnasium Tutzing setzte sich neben seiner wichtigen Aufgabe, als Bindeglied zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung zu fungieren, in den Schuljahren 2018-20 für eine möglichst zeitnahe Sanierung der Schule ein. Mit Erfolg: Zum 1. August 2020 übernahm der Landkreis Starnberg die Trägerschaft des Gymnasiums Tutzing, wodurch die erforderlichen finanziellen Mittel bereitgestellt werden können. Ausführliche Informationen hierzu siehe unter Aktivitäten und Presse.

Hier findest du Informationen zu allen Mitgliedern des aktuellen Elternbeirats.

Sanierung des Gymnasiums – der Elternbeirat im Dialog mit Gemeinde, Landkreis und Kultusministerium. Alle Infos hier.

Das Gymnasium Tutzing in der Presse – hier gibt’s alle aktuellen und archivierten Berichte zum Nachlesen im Überblick. Klick.

Unsere Beiträge aus dem Jahresbericht 2020/21:

Elternbeirat engagiert sich weiterhin für eine Verbesserung des digitalen Unterrichts

Bericht zur Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.

Digitalisierung, Sanierung, Pädagogik und Gesundheit sind die Themenschwerpunkte, mit denen der im Oktober 2020 neu gewählte Elternbeirat seine Arbeit aufnahm

Die Rolle eines Elternbeirats ist eigentlich klar definiert: Als Bindeglied zwischen Schule und Eltern vermittelt er in an ihn herangetragenen Anliegen und wirkt bei bedeutenden Schulangelegenheiten beratend mit. Dass der Elternbeirat des Gymnasiums Tutzing, der seit der Neuwahl im Herbst 2020 jeweils zur Hälfte aus zuvor schon aktiven und neuen Mitgliedern besteht, ein deutlich weiter gefasstes Tätigkeitsspektrum haben würde, hatte sich allerdings in den beiden Jahren zuvor und mit dem Beginn der Corona-Krise bereits angedeutet.

Dabei startete das Schuljahr 2020/21 mit einem großen Erfolg: Der schon seit vielen Jahren diskutierte Wechsel der Trägerschaft des Gymnasiums von der Gemeinde Tutzing an den Landkreis Starnberg wurde nicht zuletzt durch den monatelangen massiven Einsatz der Elternvertreter zum 1. August 2020 Realität. Unter dem Dach des Landkreises sollten sich die Aussichten auf eine baldige Sanierung der Schulgebäude und die Modernisierung der (technischen) Ausstattung endlich konkretisieren. Doch die behördlichen Mühlen mahlen langsam. Die Schulverwaltung war zwar bereits rechtzeitig ins Leben gerufen und mit kompetentem Personal ausgestattet worden, aber die Liste der nun anstehenden Aufgaben ist sehr, sehr lang. Von einer Erneuerung der Schließanlage über die Verlängerung von Arbeits- und Pachtverträgen, von der Sichtung Hunderter Ordner bis zur Planung der künftigen Soft- und Hardware-Ausstattung hatten alle Beteiligten alle Hände voll zu tun.

Die Schulfamilie setzte dennoch große Hoffnungen auf baldige Fortschritte. Und als die Taskforce Sanierung vermeldete, dass der Landkreis ein erstes Budget für das Gymnasium in Höhe von 1,4 Mio. € bereitstellen würde – aufgeteilt in 500.000 € Planungskosten für die Sanierung, 700.000 € für den Bauerhalt und 200.000 € für eine Erweiterung der IT-Ausstattung – war die Freude groß. Doch der lange Planungshorizont der Behörde für die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen dämpfte die Euphorie: Nach einer Bestandsaufnahme innerhalb der Fachschaften, einer Ausschreibung für und der Auswahl des Architekten und diversen Genehmigungsverfahren soll zwar in den Sommerferien 2021 die technische Ausstattung aller Klassenzimmer im Nordbau – einschließlich des LAN- und WLAN-Netzwerks – modernisiert und ausgebaut werden, doch für die weiteren Gebäude sind zwei Jahre Planungs- und anschließend zwei weitere Jahre Bauzeit veranschlagt. Die Planungsphase erscheint aus Sicht des Elternbeirats zu zeitraubend – hier gilt es, schnellere Wege zu finden.

Zudem ließ Corona nicht locker. Das neue Schuljahr hatte zwar traditionell mit Unterricht in den Klassenzimmern gestartet, doch schon im Dezember wurde zunächst auf Wechsel- und kurz vor Weihnachten auf Distanzunterricht umgestellt. Die nun streckenweise wieder im Wochenrhythmus gemeinsam mit der Schulleitung stattfindenden Elternbeiratssitzungen trugen dazu bei, dass sich die – auch durch ein alles andere als kompetent auftretendes Kultusministerium – zunächst noch holprige Organisation und Durchführung der alternativen Unterrichtseinheiten allmählich verbesserte:

  • Aus den Klassleitern und Fachlehrern gebildete Klassenteams kümmern sich seitdem gemeinsam um die Erledigung wichtiger Aufgaben und die Unterrichtsorganisation
  • Um LTE-Funkverbindungen erweiterte Internetzugänge im Schulhaus ermöglichen zumindest Online-Aktivitäten aus einzelnen Klassenräumen
  • Die bis zum Schuljahresende verlängerte Nutzungserlaubnis für Microsoft Teams sichert die verlässliche Durchführung von Videokonferenzen.

Eine vom Elternbeirat durchgeführte umfassende Online-Umfrage unter Eltern und Schüler*innen bestätigte die erfreuliche Folge: Seit den Weihnachtsferien funktioniert der Distanzunterricht am Gymnasium Tutzing deutlich besser. Um mögliche Schwachstellen erkennen und ausräumen zu können, wurden alle klassenspezifischen Umfrageergebnisse den Lehrkräften zur Verfügung gestellt. Und der Zusammenhalt zwischen Elternbeirat, Schulleitung und Kollegium hat sich durch die gemeinsamen Anstrengungen ganz nebenbei auch noch merklich gefestigt.

Doch die dritte Corona-Welle machte die so sehr herbeigesehnte Rückkehr zum gewohnten Unterricht weiterhin zunichte. Drei Monate lang sahen die Schülerinnen das Schulhaus nicht von innen, zudem fielen die Faschingsferien aus. Die Arbeitsgruppe Pädagogik des Elternbeirats schrieb sich die Themen „Fehltage durch Distanzunterricht, Quarantäne und Krankheit“, „Digitale Unterrichtskonzepte“ und „Einheitliche Unterrichtsinhalte und Anforderungen innerhalb der Klassenstufen“ auf die Agenda. Das Beiratsgremium Gesundheit machte sich über Hygienekonzepte, ausreichende Lüftungsmöglichkeiten und Teststrategien Gedanken. Und die Taskforce Digitalisierung, die auf eine baldige Glasfaser-Anbindung der Schule ans Internet und umfangreiche Online-Unterrichtsmöglichkeiten in und aus den Klassenräumen gesetzt hatte, musste ihre Erwartungen deutlich zurückschrauben: Ein Schulnetzwerk, in das sich alle Klassenräume, Lehrer-Arbeitsplätze und Endgeräte der Schülerinnen integrieren lassen, kann flächendeckend erst im Rahmen der Schulhaussanierung eingerichtet werden.

Also brauchen Schüler*innen und Lehrkräfte noch viel Geduld, bis die Baustelle Gymnasium Tutzing in Angriff genommen und die Sanierung vollendet sein wird – und man sich wieder gefahrlos auf und unter dem Balkon der Kalle-Villa aufhalten darf. Wohl wissend, mdass sich manche Ziele hinsichtlich der materiellen Ausstattung nicht immer wunschgemäß realisieren lassen, wird sich der Elternbeirat weiterhin nachdrücklich gegenüber der Schulleitung und dem Lehrerkollegium sowie in einer hoffentlich verlässlichen Partnerschaft mit dem Landkreis Starnberg für die Interessen unserer Kinder engagieren. Dabei werden die Elternvertreter alles dafür tun, dass sie ihre Schulzeit mit einem qualifizierten Unterricht, der richtigen Mixtur aus traditionellen und modernen Lehrmethoden und einer realistischen Aussicht auf eine rundum auf Vordermann gebrachte Schule erleben.

Das Gymnasium Tutzing ist als Mitgliedsgymnasium der Landes-Eltern-Vereinigung (LEV) stets über die aktuellen Entwicklungen im Kultusministerium informiert und kann so zeitnah auf Veränderungen reagieren. Gleichzeitig kann aber auch über die LEV aktiv am Geschehen im Kultusministerium mitgewirkt werden, was sich im vergangenen Schuljahr, insbesondere mit Rücksicht auf die diversen, sich fast schon wöchentlich ändernden Corona-Bestimmungen, bezahlt gemacht hat.

Zwar verschickt das Kultusministerium regelmäßig sogenannte „Elternbriefe“, über die LEV hat der Elternbeirat des Gymnasiums aber auch Einblick in die Diskussionen am Ministerium, erhält Informationen zu den Ministerschreiben an die Schulleitungen und kann zumindest indirekt Einfluss nehmen auf die entsprechenden Entscheidungen.

So war das vergangene Schuljahr für die LEV sicher eines der intensivsten Jahre, da das Kultusministerium noch vor den Sommerferien eine intensive Vorbereitung für den Distanzunterricht aufgrund der Pandemielage für nicht notwendig erachtete und daher nach den Sommerferien erst mal „inaktiv“ blieb. Dies verbesserte sich nur schleppend, weswegen die LEV im November zusammen mit allen anderen bayerischen Elternvereinigungen einen „Brandbrief“ an den Ministerpräsidenten Herrn Markus Söder schicken musste, der daraufhin die Geschwindigkeit im Kultusministerium erhöhen konnte. Jedenfalls dadurch erhielten die Gymnasien (und andere Schulen) nach den Weihnachtsferien ein verbindliches Digitalkonzept, welches sich die LEV bereits nach den Sommerferien gewünscht hatte.

Für die Schulleitungen der Gymnasien kamen die Anweisungen aus dem Ministerium allerdings stets sehr kurzfristig, häufig am Freitagnachmittag, für Neuregelungen ab dem darauffolgenden Montag. Zwar konnte die LEV durch intensive Gespräche mit den Lehrverbänden und anderen Elternverbänden einiges beim Kultusministerium durchsetzen, jedoch blieb auch einiges auf der Strecke wie beispielsweise die Abschaffung der Faschingsferien. Auch die Teststrategie nach den Osterferien kam „überraschend“, obgleich seit Monaten bekannt war, dass ein Testen an Schulen oder auch zu Hause sinnvoll erscheint.

Auf der Webseite der LEV (www.lev-gym-bayern.de) können Sie diverse Pressemitteilungen und Berichte zu den Aktivitäten des Elternverbands abrufen, dazu auch stets aktuelle Informationen zu den Anträgen, die auf der Mitgliederversammlung und der Landesausschusssitzung beschlossen und im Ministerium vorgetragen werden. Unser Elternbeiratsmitglied, Herr Peter Müller, derzeit Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Oberbayern I der LEV, ist seit Herbst beratendes Mitglied des Vorstands der LEV und deshalb immer bestens informiert. Insoweit hat das Gymnasium Tutzing nun auch einen „direkten Draht“ in die Schulpolitik des Freistaats.

Letzte Aktualisierung: 20. September 2021