Klassenelternsprechertreffen

Schuljahr 2020/21: Corona-bedingt bislang kein Treffen

Liebe Klasseneltern-Beiräte!

Eigentlich hätten wir euch gerne – wie in anderen Jahren – zu einem Kennenlernen und einer Diskussion über Elternarbeit am Tutzinger Gymnasium eingeladen. Es soll nicht sein! So möchten wir den Elternbeirat gerne mit diesem Artikel bei euch vorstellen, etwas aus unserer Arbeit im Schulelternbeirat berichten und euch einladen, die einstweilen nicht mögliche Diskussion über E-Mail oder WhatsApp aufzunehmen.

Im Elternbeirat arbeiten wir in einem 12er Gremium. Der Vorsitzende des Elternbeirats, Dr. Karl Kolmsee, leitet unsere Sitzungen sowie Diskussionen und vertritt formal das Gremium zur Schulleitung. Uns eint neben der Tatsache, eines oder mehrere Kinder an der Schule zu haben, das Interesse, bestimmte Themen, die den Schulalltag prägen, aufzunehmen und mitzugestalten. Die Namen aller, die mitarbeiten, und Kontaktinformationen findet ihr hier.

Wir haben uns ein Arbeitsprogramm gegeben, das wir in Arbeitsgruppen abarbeiten. Zuletzt habt ihr von der Arbeitsgruppe „Digitaler Unterricht“ die Befragung zu euren Erfahrungen mit dem Distanzunterricht gesehen. Daneben gibt es Arbeitsgruppen zu Pädagogik und zu dem Übergang zum Landkreis als neuem Schulträger. Wir arbeiten in den Schulgremien wie dem Schulforum oder der Nachmittagsbetreuung und den Gremien der Landeselternvereinigung mit. Die enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium hat sich bereits in der Vergangenheit in der gemeinsamen Gestaltung des Studium Generale gezeigt.

Aktuell ist in unserer Arbeit – wie für uns alle auch im Privaten – das Thema Corona mit dem Zwang zum Distanzunterricht und Home Schooling dominant.

Es gibt eine Arbeitsgruppe mit der Schulleitung und einzelnen Lehrkräften. Ein Resultat vieler Diskussionen ist die „Festlegung zum Distanz- und Hybridunterricht“, die im Elternportal am 5. Januar veröffentlicht wurde. Hier sind die Regeln zusammengefasst, nach denen unsere Kinder jetzt bereits wieder seit vor Weihnachten lernen. Als Elternbeirat haben wir aus unseren eigenen Klassen und den Diskussionen mit Schulleitung und Schülervertretung den Eindruck, dass insbesondere nach Weihnachten der Distanzunterricht als digitaler Unterricht gut eingeführt wurde. Die bereits oben erwähnte Befragung dient dazu, dieses Bild weiter zu objektivieren und Maßnahmen mit der Schulleitung nachschärfen zu können. Die Ansprechpartner für Sie als Klassenelternbeiräte sind die Klassleitungen, die bei der Koordination des digitalen Unterrichts eine koordinierende Rolle spielen sollen. Wo etwas vielleicht noch nicht klappt, sollten sie also die ersten Ansprechpartner sein. Gerne nehmen wir aber Themen, die Klassen-übergreifend gelten, auf.

Generell wirkt die für uns alle – Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und uns Eltern – neue Unterrichtsform manchmal wie ein Brennglas: Konflikte in den Klassen brechen klarer auf, unverständliche Aufgaben bleiben unverständlich, fehlende Rückmeldungen von Lernenden und Lehrenden werden offensichtlicher. Hier gilt die Bitte der Schulleitung den Eltern Ihrer Klassen in Ihren Klassen-Chats noch einmal den geltenden Weg zur Eskalation aufzuzeigen. Wo in euren Klassen Probleme oder Mängel offenbar werden, sollte zunächst das Gespräch mit der Lehrkraft, dann mit der Klassleitung und / oder einem der Verbindungslehrer gesucht werden, bevor Themen an die Schulleitung herangetragen werden. Eure Arbeit als Klassenelternbeiräte ist hier besonders wichtig. Dies erlaubt, bei Themen von höherer Dringlichkeit oder allgemeiner Bedeutung schneller und eindeutiger reagieren zu können. Wir verstehen uns hier – ähnlich wie die Schülervertretung – als kritischer Partner der Schulleitung, um den (Distanz-) Unterricht nachhaltiger, prägender, Konflikt-ärmer oder manchmal auch einfach fairer zu gestalten. Dazu gehört auch, dass wir Schulstufen-spezifische Lösungen oder besonders gut geeignete Programme suchen und dem Kollegium vorschlagen. Jede Klassenstufe hat im Elternbeirat einen Ansprechpartner (siehe hier).

Zu den Corona Maßnahmen in Bayern gehört der Wegfall der Faschingsferien. Wir begrüßen die Überlegungen der Schulleitung und des Kollegiums, die nun nicht unterrichtsfreie Woche trotzdem etwas anders zu nutzen. Die Stufen- und Klassleitungen planen neben vielleicht angezeigten Vertiefungen von Unterrichtsinhalten Programme jenseits des normalen Fächerkanons und der normalen Arbeitsweise. Hier gibt es für euch und uns noch eine gute Möglichkeit, gemeinsam mit den Klassleitungen neue Inhalte oder neue (wahrscheinlich digitale) Lernformen auszuprobieren.

Bei soviel Veränderung bleibt denn doch etwas gleich: Der Halbjahreswechsel bringt (leider) immer Wechsel im Kollegium. Einige Lehrerinnen und Lehrer werden pensioniert, einige Referendarinnen und Referendare verlassen die Schule. Auch wenn die Schulleitung versucht, die Wechsel gering zu halten, werden einige Klassen stärker betroffen sein. Wo dies im Übergang Probleme in der Kontinuität der Stoffvermittlung mit sich bringt, sind neben der Klassleitung die Fachschaften der ggf. betroffenen Fächer ein guter Ansatzpunkt. Da wir auf Schulebene das Thema der Vergleichbarkeit des Unterrichts in Parallelklassen für uns aufgenommen haben, unterstützen wir gerne mögliche Gespräche.

In den anderen Jahren konnten wir im persönlichen Gespräch Themen aus den Klassen aufnehmen. Das muss jetzt leider per E-Mail oder WhatsApp geschehen. Wir überlegen auch, wie wir die Diskussion über Zoom oder ein anderes Medium in unserem größeren Kreis doch noch möglich machen – immer wissend, dass wir alle ehrenamtlich tätig sind und nun zumeist auch noch zuhause die eine oder andere Lehraufgabe zusätzlich übernehmen.

Schuljahr 2019/20: Treffen am 23. Januar 2020

Am Donnerstag, dem 23. Januar 2020, begrüßte der Elternbeirat die Klassenelternsprecher des Schuljahres 2019/20 in der Schulmensa. Gerhard Huber, der Vorsitzende des Elternbeirats, moderierte den überaus interessanten Abend.

Zunächst informierten die Schülersprecherinnen die Eltern über die aktuellen Aktivitäten der SMV. Man plane zurzeit einige Maßnahmen zur Verschönerung der Aula und freue sich auf die von der SMV organisierten und noch in diesem Schuljahr stattfindenden Volleyball- und Basketballturniere.

Zweites Thema war die Klassenzimmer-Renovierung. Nachdem hier schon einige Klassen aktiv geworden sind, wies Gerhard Huber nochmals darauf hin, dass zunächst die Schule informiert werden sollte, die dann eine Kostenübernahme durch die Gemeinde klärt. In Abstimmung mit dem Farbkonzept der Kunstlehrkräfte können die Aktionen dann gestartet werden.

Die Nachmittagsbetreuung ist mit der Gründung eines einbgetragenen Vereins neu aufgesetzt worden und bietet künftig auch Förderstunden in Englisch an. Man achte dabei auf eine gute Balance zwischen Lernen und Freizeit.

Aktuell sind rund 80 SchülerInnen für die Nami angemeldet, darunter 11 aus der Realschule. Täglich sind etwa 60 Kinder anwesend.

Nachdem am Nachmittag der 2. Runde Tisch mit Vertretern des Landkreises, der Gemeinde, Schulleitung, Lehrer, Schüler und Eltern zum Wechsel der Trägerschaft stattgefunden hatte, berichtete der Elternbeirat über den Fortgang der dringend erforderlichen Instandsetzungen und Sanierungen. Das Landratsamt würde sich bereits umfänglich auf die ab dem kommenden Schuljahr zum Landkreis wechselnde Trägerschaft vorbereiten und habe bereits neue Mitarbeiter für die Schulverwaltung eingestellt. Mit ersten Instandsetzungsarbeiten sei gleich zu Beginn des Schuljahres 2020/21 zu rechnen, die noch von der Gemeinde erstellten Sanierungspläne würden beginnend im Frühjahr von einem künftig hierfür verantwortlichen Architekten geprüft.

Den Abschluss des Treffens bildeten erneut einige Fragen und Anregungen der KlassenelternsprecherInnen, die der Elternbeirat an die Schulleitung weiterreichen wird.

Schuljahr 2018/19: Treffen am 22. Januar 2019

Das Klassenelternsprechertreffen des Schuljahres 2018/19 fand am Dienstag, 22. Januar 2019 in der Schulmensa statt. Gerhard Huber, der Vorsitzende des Elternbeirats, begrüßte die rund 40 TeilnehmerInnen und ließ die anwesenden Elternvertreter zunächst über die Nachmittagsbetreuung informieren. Diese wird im laufenden Schuljahr für die 5. und 6. Klassen angeboten, man sei aber bemüht, sie baldmöglich wieder auf die 7. Klassen auszuweiten. Eine Aufnahme neuer SchülerInnen ist jederzeit auch im laufenden Schuljahr möglich.

Anschließend informierte der Elternbeirat die Klassenelternsprecher über die Hintergründe und den aktuellen Stand bezüglich der Trägerschaft des Gymnasiums und das digitale Bildungskonzept, für das seitens der Schule kürzlich Fördermittel in Höhe von 160.000 € beantragt wurden.

Als nächster Tagesordnungspunkt wurde die neue Website des Elternbeirats vorgestellt. In der Diskussion ergaben sich nützliche Anregungen wie die Veröffentlichung der E-Mail-Adressen aller Elternbeiräte, um individuell Kontakt aufnehmen zu können, und die Bereitstellung eines Leitfadens für von Eltern initiierte Klassenzimmer-Renovierungen.

Weitere Themen waren eine Kurzvortellung des Fördervereins FGT, ein Bericht zur Mitgliedschaft in der Landes-Elternvereinigung LEV sowie Hinweise zur Planung des Sommerfests.

Den Abschluss des Treffens bildeten zahlreiche Fragen und Anregungen der KlassenelternsprecherInnen, aus denen der Elternbeirat eine Reihe von To Dos aufnehmen konnte. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es nach diesem konstruktiven und informativen Abend im weiteren Verlauf des Schuljahrs auf jeden Fall ein weiteres Treffen geben sollte.